Joomla ist ein WCMS.

Joomla verwaltet ausschließlich Inhalte auf Webservern. Joomla ist das mit Abstand am weitesten verbreitete Open Source Contentmanagementsystem das es gibt. Joomla wird auf der ganzen Welt eingesetzt. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von einfachen privaten Webseiten bis hin zu komplexen Geschäftsanwendungen. Joomla steht ca. hinter 5 Millionen öffentlichen Webservern. Etwa 45000 registrierte Entwickler helfen das System ständig weiter auszubauen.

Wie enstand JOOMLA?

Im Jahr 2001 entwickelt ein australisches Unternehmen mit dem Namen Miro ein CMS und stellte es als Open Source-Lösung zur Verfügung. Ein Jahr später spaltete das Unternehmen Miro die Software in eine kommerzielle und in eine Open Source Version. Die kommerzielle Version nannten sie Mambo CMS, die Open Source Version wurde Mambo Open Source genannt. Der Vorteil der kommerziellen Version der Software bestand für Kunden darin, dass sie das Unternehmen Miro als Ansprechpartner hatten, welches auch die Weiterentwicklung der Software unterstützte. Die Vorteile bei der Open Source Variante sind, das sie frei und kostenlos erhältlich ist, sowie das eine riesige Gemeinde von Programmierern und Entwicklern für eine rasante Weiterentwicklung sorgt. Im Jahr 2005 trennte sich das Entwicklerteam von Miro und gab bekannt, dass es eine Weiterentwicklung von Mambo unter einem anderen Namen plant. Am 1. September 2005 wurde der Name bekannt gegeben, - JOOMLA!

Struktur eines WCMS am Beispiel von Joomla

Frontend: Das Frontend eines WCMS ist die Seite die der User bzw. Surfer nach der Eingabe der Domain sieht. Backend: Als Backend bezeichnet man die passwortgeschützte Verwaltungsoberfläche für den Administrator oder den Redakteur. Inhalt: Inhalt können verschieden Sachen sein. Im einfachsten Sinne wird normaler Text als Inhalt bezeichnet. Aber auch Bilder, Newsfeeds und die Kategorien selber gehören zum Inhalt. Komponente: Komponenten sind Erweiterungen zum Nachinstallieren um zusätzliche Funktionen zur Verfügung zu stellen. Typische Komponenten sind z.B. Onlineshops oder eine Bildergalerie. Template: Mit dem Template wird das Aussehen der Webseite bestimmt. Über HTML und CSS Dateien werden Abstände, Farben, Logos und Schriftgröße definiert. Module: Als Modul wird meistens ein Bereich im Frontend bezeichnet, welches Daten aus einer Komponente anzeigt. Beispiel: Das Hauptmenü ist ein Menü-Modul und die Anmeldung ist ein Login-Modul. Komponenten, Templates und Module werden als Extensions bezeichnet.